Insemination – die gängigste Methode zur künstlichen Befruchtung

„Insemination“ bezeichnet eine Übertragung des männlichen Samens in den Genitaltrakt der Frau. Die Schwangerschaft erfolgt also nicht über den Weg des Geschlechtsverkehrs. Die Insemination ist eine gängige, gut etablierte Methode um eine Schwangerschaft zu erzielen, wenn in der Vorbehandlung kein Erfolg erzielt werden konnte oder untengenannte Probleme vorliegen.

Eine Insemination wird in erster Linie Paaren empfohlen, bei denen folgende Probleme vorliegen:

Die Kombination mit einer Stimulation erhöhen die Erfolgschancen der Therapie deutlichst!

Eine Insemination findet in der Regel dann Anwendung, wenn die Anzahl der Spermien, die Spermiendichte oder die Beweglichkeit der Samenzellen zu gering ist oder überdurchschnittlich viele missgeformte Spermien vorhanden sind, um eine erfolgreiche Schwangerschaft natürlich zu erzielen.

Abhängig vom Ort der Einbringung werden unterschiedliche Arten der Insemination unterschieden. imi führt bei Bedarf die intrauterine Insemination (IUI) – also die Deponierung der Spermien direkt in der Gebärmutter – durch.

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Die Insemination verläuft in vier Schritten

Schritt 1 – Tuning der Eierstöcke

Die Insemination wird in der Regel in Kombination mit einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke durchgeführt. Wenn die Überwachung der Stimulation der Eierstöcke die geplanten Ergebnisse zeigt, dann wird der Eisprung mit einem speziellen Medikament ausgelöst. Der Eisprung findet meist ca. 36 Stunden danach statt. Daher wird das Paar für den nächsten oder übernächsten Tag wieder bestellt.

Schritt 2 – Abgabe Ejakulat

Zunächst muss das Ejakulat mittels Masturbation abgegeben werden.

Um optimale Erfolgschancen auf eine Befruchtung zu haben, sollte 2 Tage vor der Samenabgabe kein Geschlechtsverkehr stattfinden (Karenz). Die maximale sexuelle Karenz (kein Samenerguss) sollte 5 Tage betragen.

Am Tag der geplanten Insemination benötigen wir eine Samenprobe, deren Bearbeitung ca. 1 1/2 Stunden vor der eigentlichen Samenübertragung im Labor beginnen muss. (Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zur Ejakulatsgewinnung).

Erfüllt das Ejakulat die Anforderungen bezüglich Anzahl, Vitalität und Mobilität für eine Insemination, wird es im Labor so aufbereitet, dass die Dichte erhöht und die gut beweglichen Spermien von den weniger beweglichen Spermien getrennt werden. Abschließend erfolgt eine Analyse, um den Erfolg der Aufbereitung zu überprüfen.

Schritt 3 – Aufbereitung der Spermien

Das Ejakulat des Mannes enthält Substanzen, die für die Befruchtung schädlich sein können. Diese Sekrete werden bei einem natürlichen Ablauf der Befruchtung im Gebärmutterhals entfernt.

Bei einer künstlichen Befruchtung würden die Spermien im Ejakulat jedoch ungereinigt auf die Eizelle treffen. Spezielle Substanzen aus der Prostata würden dann fast sicher zu Schmerzen, jedoch nicht zu einer Schwangerschaft führen.

Um die Spermien also auf eine künstliche Befruchtung vorzubereiten, muss das Seminalplasma von den Spermien getrennt werden und eine reine Lösung von schnell beweglichen Samen in einem speziellen Kulturmedium übrig bleiben.

Dieser Prozess erfolgt in zwei Schritten:

  1. Reinigen: Das Ejakulat wird nach seiner Verflüssigung mit einem Kulturmedium vermischt. Danach wird diese Mischung zentrifugiert. Die Spermien setzen sich dabei auf dem Boden des Gefäßes ab, weil sie schwerer sind als die restliche Flüssigkeit. Die Flüssigkeit, die auch die ungewollten Sekrete enthält, wird dann bis auf die Spermien abgesaugt. Die so erhaltenen Spermien werden dann wieder in einer neuen, reinen Kulturflüssigkeit aufgelöst.
  2. Konzentrieren: Ziel der Konzentration ist es, die gut beweglichen Spermien von den schlecht beweglichen zu trennen. Dazu wird die Flüssigkeit über den Spermien wieder abgesaugt und die Spermien anschließend vorsichtig mit einem Kulturmedium überschichtet. Die gut beweglichen Samenfäden schwimmen dann hinauf. Mit einer feinen Kanüle wird diese gegen das Licht als Wolke zu erkennenden Spermien abgesaugt und für die weiteren Maßnahmen verwendet.

Schritt 4 – Eigentliche Insemination

Auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl wird, genau wie für den Krebsabstrich, der Gebärmutterhals so eingestellt, daß man die Öffnung des Gebärmutterhalskanal gut einsehen kann. Durch den Kanal des Gebärmutterhalses wird ein weicher Schlauch eingeführt. Davon ist meist fast nichts zu spüren.

Am Ende dieses Schlauches befindet sich eine winzige Spritze, die die aufbereiteten Spermien enthält. Diese werden sanft in die Gebärmutterhöhle eingespritzt. Anschließend wird der Schlauch zurückgezogen und die Patientin bleibt noch einige Minuten liegen.

Der Ablauf ist aus Patientensicht ähnlich der Abnahme eines Abstrichs zur Krebsfrüherkennung.

Statistik: Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nach Alter

Wann sind die Erfolgsraten einer Insemination besonders hoch?

Die Chancen, mit einer Insemination eine Schwangerschaft zu erreichen, hängt sehr stark von den Gründen ab, die zu dieser Therapie führten. Die Insemination funktioniert dann sehr gut, wenn zum einen von der weiblichen Seite alle Voraussetzungen gegeben sind.

1

Diese Voraussetzungen umfassen bei der Frau unter anderem:

- Es liegen keine organischen Störungen vor (Myome, Zysten, Fehlbildungen)
- Die Eileiter sind durchgängig
- Die Blutgerinnung ist normal
- Chronische Infektionen sind nicht vorhanden
- Der Eisprung findet regelmäßig statt
- Der hormonelle Regelkreis funktioniert
2

Zum anderen müssen beim Mann folgende Voraussetzungen gegeben sein:

- Das Spermiogramm ist ausreichend gut
- Vitalität der Spermien ist gegeben
- Normale Qualität des Erbgutes (DNA Fragmentation)
3

Qualität der Diagnose

Die Erfolgsrate der Insemination ist stark mit der Qualität der Diagnose verbunden!

Die Kernkompetenz von imi liegt genau darin: Wir finden rasch heraus, wo das Problem liegt und welche Therapie für Sie die Richtige ist. Im Anschluss setzen wir jeden Therapieschritt detailgetreu um. Im Bereich Insemination hat dies für Sie folgende Vorteile: Wir sind als 1. Fruchtbarkeitsklinik auf NATÜRLICHE Befruchtung spezialisiert!

Es muss nicht immer IVF sein

Nur knapp mehr als 3 Prozent aller Kinderwunschpatienten werden mit Methoden der künstlichen Befruchtung behandelt. Es gibt jedoch kaum Spezialisten für jene 97 Prozent, die ohne IVF behandelt werden können.

imi ist der Spezialist für den Nicht-IVF Bereich und bietet

Der Natur kann man sich nicht widersetzen, man kann sie aber auf sanftem Weg beeinflussen!

OÄ Dr. med. univ. Dr. Maria-Gabriele Angeler

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Unsere Preiskalkulation ist transparent, wodurch unsere Kinderwunschbehandlung gut kalkulierbar ist.

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Unsere Lage im Herzen des 1. Wiener Bezirks, als auch unsere Öffnungszeiten sind auf die Bedürfnisse unserer Patienten abgestimmt.

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